Skip to content

About …

… this blog

  1. eine Sammlung von Gedanken, Anleitungen und Ressourcen als Systembetreuer,  Problemlösungen, Anekdoten zum Heulen oder laut Herauslachen,  um meiner Schülerfirma to do listen geben … laut denken, hoffentlich Kommentare erhalten. Also ein Arbeits-Tool und Psychohygiene für den Admin!
  2. ein Blog, das in einem Blogprojekten (vgl. das von Andreas Kalt) das Lehrer-Blog darstell und dabei besonders anfänglich Hinweise/Anleitung bietet, dann eher dem Austausch mit den Schülerblogs dient
  3. daher thematisch eher nicht sehr eng gefasst und konsistent  – sorry!
  4. Ach ja – wer’s nicht lesen will, kann es ja lassen.

… the author

… the header

  • das Titelbild (oben) ist eine farblich leicht bearbeitete Version zweier Bilder, die ich 2005 in Tanumshede in Schweden von Felszeichnungen aus der Bronzezeit gemacht habe.

… being the admin at a Bavarian school

Ich bin seit über 13 Jahren Administrator am hiesigen Gymnasium. Was als „Ein Raum mit 15 PCs“ begann, hat sich jetzt in einen 150 PC Albtraum verwandelt, der durch ein sog. „gewachsenes“ Netz zusammengehalten wird – eine nie sauber dokumentierte, über unzählige Switches unterschiedlichster Bauart und Qualität hoppelnde Konstruktion, in der zudem an vielen Enddosen die Erdung nicht stimmt oder schon mal ein Leitungspaar nicht sauber aufgelegt ist oder einen Dreher hat.

Problematischer als die Technik ist aber eigentlich die Unübersichtlichkeit der anstehenden Probleme aus den Bereichen Hardware, Software und Weiterbildung. Das beginnt bei den angesprochenen Netzwerkproblemen, geht über virtualisierte Server, Hardwareausfälle, Garantieabwicklungen, Virenattacken, Kabelbrüche, krasse Fehlbedienung, Kinder die sich für gefährliche Hacker halten, wenn sie es schaffen den Netzwerkdrucker mit einem Dauerdruckbefehl lahmzulegen oder Mäuse zu klauen oder Tasten aus der Tastatur vertauschen, …. bis hin zu der Frage, welchen Sinn detaillierte Planungen für die Generalsanierung zu machen, wenn diese letztlich von Architekt oder Zweckverband doch nie berücksichtigt werden, oder ob es denn Microsoft Office 2007 sein soll oder muss .

Es ist  nicht möglich, in all diesen Gebieten gleich informiert und erfolgreich zu sein. Das liegt nicht einmal so sehr an der mangelnden Freistellung vom Unterricht (5   Stunden weniger Unterricht pro Woche), als an der erschlagenden Unterschiedlichkeit der Probleme, und an der Tatsache, dass ich  hauptsächlich Lehrer für Englisch und Geschichte bin, und eben nicht Vollzeit-Admin. Weder meine Verfügbarkeit im „Notfall“ noch meine Möglichkeit, mich in ein Problem zu verbeißen, bis es eben gelöst ist, entsprechen den Erfordernissen einer Schule mit fast 1500 Schülern. Die gelegentliche Unterstützung der IT-Abteilung des Landratsamtes ist eine Hilfe, kann aber im Umfang und der Verfügbarkeit auch nicht alle anfallenden Probleme abdecken, und besonders auch nicht Kleinmist wie „Bei mir läuft da so ein Flashfilm nicht“ – ein gutes Beispiel für eines von zehn kleinen Problemen in der Woche, dessen Behebung leicht mal eine Stunde kostet.

Bisher geht es in dem Job noch gut, weil ich vier Schüler in der K13 habe, die mir seit 5 Jahren treu jeden Freitag bis 18 oder 19 Uhr bei all den Reparaturen und vielem mehr helfen. Sie machen aber nun Abitur, und es bleiben mir zwei deutlich jüngere Schüler, die auch leider nicht so gut befreundet sind wie die vier älteren, …. mal sehen.  In Zukunft wird die Reaktionszeit deutlich länger werden, wenn es Fehlermeldungen usw. gibt, und die Freitage werden einsamer werden.

 

Update 2012:

Habe jetzt bis zu 14 Schüler (Alter 13-17) in der Schraubergruppe/Schülerfirma am Freitag Nachmittag.

Das ist schön, aber auch anstrengend. Logischerweise fange ich bei vielen/vielem bei NULL an.  Außerdem ist es nicht leicht, für 12 Leute mit sehr unterschiedlichem Fachwissen und Erfahrungen immer schnell sinnvolle Arbeiten zu finden …

Die To do Listen bieten ein gutes Beispiel für die sehr unterschiedlichen Aufgaben …

 

%d Bloggern gefällt das: